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Schreiben lernen

Anleitung zum Roman Schreiben: Von der Idee zum Druck

17. August 2010 | Von Kirsten Schwarzer

Sie hatten schon immer die Idee, eien Roman zu schreiben und wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Sie überlegen gar, ob Sie Ihre Leidenschaft am Schreiben zum Beruf machen? Dann lesen Sie hier, was von der Idee zum Druck zu beachten ist.

Roman schreiben, spaceamoeba©Flickr

Die Idee vom Roman Schreiben haben viele schon einmal gehabt. Nur wie bringt man die Idee zu Papier? Neben einem gewissen Talent benötigt man Geduld, Zeit, Durchhaltevermögen und die richtige Strategie. Zum ersten Punkt, Talent, ist zu sagen, dass die Begeisterung für das Schreiben immer im Vordergrund stehen sollte und auch die selbstkritische Einschätzung, in welchem Umfang das Projekt „Buch schreiben” verfolgt werden soll.

Wer nicht nur für die Schreibtischschublade oder als individuelles Geschenk zu Weihnachten einen Roman Schreiben möchte, sollte neben einer gesunden Portion Selbstkritik des Weiteren Geduld besitzen, denn so ein Projekt benötigt Zeit, und zwar sehr viel Zeit.

Roman Schreiben: Was wird benötigt

  • Papier und Stift bzw. ein Computer mit gängigem Schreibprogramm
  • Geduld
  • Zeit
  • Kreativität
  • die richtige Idee
  • Durchhaltevermögen
  • Das Talent zum Schreiben
 

Roman Schreiben: So wirds gemacht!

1

Von den ersten Skizzen, über die erste Schreibblockade bis zum ersten Text

  • Erst einmal sollte man sich überlegen, welches Thema im Fokus stehen wird. Manchmal ist es hilfreich, erst einmal eine Art Fragment oder eine Kurzgeschichte zu schreiben. Danach wird einem selbst deutlich, in welche Richtung das Buch gehen soll, in welcher Schreib-Perspektive die Geschehnisse geschildert werden und welches Genre angestrebt wird.
  • Es ist ebenfalls zu empfehlen, die Charaktere erst einmal zu beschreiben und sich dennoch den Spielraum zu erhalten, dass sie sich im Laufe der Handlung weiter entwickeln können. Und dann kann es losgehen.
  • Die ersten Seiten sind die schwersten, die ersten Schreibblockaden die Hartnäckigsten und die frisch entstandenen Texte werden in den kommenden Monaten und vielleicht sogar Jahren noch das ein oder andere Mal komplett umgeschrieben. Keine Sorge, dieser Prozess ist normal, denn niemand kommt mit dem Talent eines Autors und dem Wissen eines Literaturwissenschaftlers auf die Welt.
2

Vom Text zum Manuskript

  • Nach sicherlich unzähligen schlaflosen Nächten hat sich ein Prozess des Schaffens entwickelt. An manchen Stellen kommt der zukünftige Schriftsteller nicht weiter, grübelt, schläft eine Nacht oder auch mehrere Wochen drüber und merkt, dass er sich mitten in einem kreativen Schaffensprozess befindet, der die Schreibtechniken gleichzeitig schult und auf die Probe stellt.
  • Wenn der letzte Punkt im Manuskript gesetzt ist, sollte man noch überlegen, ob der Text durch Skizzen oder Fotos angereichert werden kann.
  • Auch das entsprechende Layout des Manuskriptes bietet viel Spielraum und es gibt diesbezüglich viele neue Sphären anderer Schaffensbereiche zu entdecken. Bevor über weitere Schritte nachgedacht wird, ist es sinnvoll, das Buch komplett zu lesen. Dabei ist es einerseits wichtig, die Rechtschreibung, Grammatik und Logik zu überprüfen sowie die inhaltliche Gestaltung.
  • Es kann zusätzlich sehr hilfreich sein, wenn Außenstehende das Manuskript lesen und mit Diskussionen, Rat und Tat zur Seite stehen. Allerdings ist das „Buch-Pflänzchen” gerade in dieser Zeit sehr empfindlich und die Nerven und Gefühle des Autors ebenfalls. Es ist allerdings besser, von Bekannten die ehrliche Meinung zu hören, bevor es jemand tut, der sich mit Büchern auskennt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Und so kommen wir schon zum nächsten Punkt.
3

Vom Manuskript zum Buch

  • Es ist vollbracht, das Manuskript liegt fertig auf dem Schreibtisch und der junge Autor sieht es schon in der Auslage großer Buchhändler im Fenster mit der Aufschrift „Die Nummer eins der Bestsellerliste dieses Jahres”. So einfach ist es leider nicht. Die Verlage werden mit Manuskripten überschwemmt, einen Literaturagenten zu finden ist auch sehr schwer und so braucht man Geduld, Glück und eventuell die richtigen Kontakte.
  • Nicht aus jedem Manuskript wird ein Buch, nicht aus jedem Hobby-Autor kann ein Schriftsteller werden, der von seinen Büchern leben kann. Eines geht jedoch immer, das Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen. Dies hat so seine Vor- und Nachteile und sollte nach gründlicher Recherche abgewogen werden.
  • Vorsicht ist jedoch bei Verlagen geboten, die einem direkt das Blaue vom Himmel versprechen und im Vorfeld davon sprechen, welche Kosten auf einen zukommen. Ratsam ist es dabei, Hintergrundinformationen zu dem entsprechenden Verlag einzuholen, sich das Bücherangebot des Verlags anzusehen sowie nicht direkt alles ohne juristischen Beistand zu unterzeichnen.
  • Es gibt auch durchaus unseriöse Verlage und Agenturen. Eines steht fest: Es ist nicht einfach, Schriftsteller zu werden und einen Verlag für das Buch zu finden. Wenn man jedoch an seine Buchidee glaubt, sollte man nicht aufgeben und es immer und immer wieder versuchen, an den Verlag zu bringen oder eine eigene Strategie entwickeln, es in Eigenregie drucken zu lassen und zu vermarkten.
  • Allen Jungautoren da draußen bleibt mir nur viel Glück und Erfolg zu wünschen und viel Spaß beim Roman Schreiben!



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Keine Kommentare

  1. Schoene Anleitung! War auesserst hilfreich.

  2. [...] Kurzeinblick wie Kirsten Schwarzer einen Roman druckfertig machen würde. Für Leser meines Blogs vielleicht nicht viel Neues dabei, aber dafür [...]

  3. Schöne Anleitung! Ich werde Sie auf meiner Seite lesekritik.de verlinken, damit viele Leute sie lesen können. Gruß Dieter

  4. Schöne Seite -
    sie gibt jedem, der ein Buch schreiben möchte, Mut!

  5. Ganz süß. Aber irgendwie entmutigend.

    Also, an die Autoren dieses Textes:Ich habe ein Buch geschrieben, das mehrmals sehr gut kritisiert wurde. Morgen wollte ich es an einen Verlag schicken und ich hab mir gedacht, ich schaue einmal, ob ich alles richtig gemacht habe. Jetzt habe ich keine Lust mehr. Also vielen Dank, dass ihr mir meinen Kindheitstzraum zerstört habt.

  6. kritiker: *lach* wie bist du denn drauf ? Die Anleitung ist sehr gut und du quatscht so ein Müll.

    Also mir hat es sehr gut geholfen

  7. Also selbstkritik, ja?

    Man ist der artikel schrott!!
    Aber wenns mit dem roman nichts wird, kann man jabloggen…

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